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Suvasvesi - angeln am Kraterse
Der 234 km² große, urige und kristallklare See Suvasvesi liegt als Ausdehnung des Sees Kallavesi südöstlich der ostfinnischen Stadt Kuopio. Als Teilsee des Gewässersystems Vuoksi entwässert er über die regulierte Palokki Stromschnellen-Route, über die Stromschnelle Karvio und den See Kermajärvi schließlich in den Saimaa-See.
Suvasvesi zeichnet sich durch seinen Inselreichtum aus: Eine Zählung weist ganze 688 Inseln auf. Besonders die ausgedehnten, wunderschönen Insellandschaften am Südende des Sees mit dünner Besiedelung und urwüchsiger Natur sind durch das Natura 2000 ˗Schutzprogramm geschützt.
Einige der landschaftlich reizvollen Ufer des Sees Suvasvesi gehören zum Natura‑2000‑Schutzgebiet. Foto: Tomi Räsänen
Den See prägen anderseits zwei kreisförmige offene Wasserflächen ohne Inseln ˗ Kukkarinselkä im Norden und Haapaselkä im Süden ˗, die vor einigen hundert Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sind. Mit einer maximalen Wassertiefe von 90 Metern ist Kukkarinselkä ˗ nach den Seen Päijänne und Inarinjärvi ˗ der dritttiefste See Finnlands. Die Seekarte aus dem Jahre 1950 gibt sogar eine Wassertiefe von 102 Metern an, was vermutlich auf die Verschlammung des Seebodens im Laufe der Jahre zurückzuführen ist.
Spinn- und Schleppangler kommen auf dem See Suvasvesi auf ihre Kosten, gleich, auf welche Fischart ˗ mit oder ohne Fettflosse ˗ sie angeln möchten. Besonders bei Petrijüngern auf Salmoniden ist der See aufgrund der sehr guten Binnenlachs- und Forellenbestände, die durch Besatz gehegt werden, sehr beliebt. Zusätzlich trägt der starke Bestand an Kleinen Maränen zum schnellen Wachstum der Fische bei, so dass ein Binnenlachs oder eine Forelle von mehreren Pfund hier keine Seltenheit ist. Auch die Große Maräne, die Äsche und der Seesaibling sind im Suvasvesi beheimatet.
Der Suvasvesi bietet beeindruckende Landschaften und hervorragende Möglichkeiten zum Schleppangeln. Foto: Tomi Räsänen
Die besten Fischgründe für Lachs und Forelle liegen in der offenen Seefläche Kukkarinselkä. Ihre Schleppangel können Sie auswerfen, sobald Sie den Fischereihafen Enonniemi verlassen, und Kurs nach Osten, auf die Insel Lokinmanner, nehmen. Wo sich große Schwärme von Kleinen Maränen tummeln, da jagen auch die Räuber. Im Spätherbst sollten Sie Forellen zudem in unmittelbarer Nähe von Inseln und Klippen nachstellen.
Auch der Zanderbestand des Sees hat in den letzten Jahren dank günstiger Witterung und umfangreicher Besatzmaßnahmen zugenommen. Am besten ist der Zander am Nordende des Gewässers in der Nähe des Sees Kallavesi anzutreffen, wo das Wasser trüber ist als im See sonst. Auch in den südlichen Teilen des Sees ist er keine Seltenheit. Ein Zander wiegt üblicherweise zwischen zwei und sechs Pfund.
Schön gewachsener Barsch aus dem Suvasvesi-See. Foto: Juha Räsänen
Auch Hecht und Barsch gehören zum natürlichen Fischbestand des Suvasvesi; die Chancen auf ein kapitales Exemplar stehen hier gut. Den beiden Spezies können Sie im geschützten Insellabyrinth des Sees und in Flachgewässern dicht an Schilfgürteln nachstellen.
| Typ: | See |
| Fläche: | 234 km² |
| Uferlinie: | 1098 km |
| Durchschnittliche Tiefe: | 10 m |
| Maximale Tiefe: | 90 m |
| Anzahl der Inseln: | 688 |
Zielfischarten: Brasse, Bachforelle, Quappe, Aland, Binnenlachs, Barsch, Hecht, Rotauge, Maräne, Zander
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