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See Pyhäjärvi in Pyhäjärvi – ein See im Herzen Finnlands
Der See Pyhäjärvi liegt ungefähr in der Mitte Finnlands, nahe der Hauptstraße 4 in der gleichnamigen Gemeinde. Mit einer Fläche von 122 Quadratkilometern ist er der 38.-größte See des Landes. Seine Form ist angenehm geschwungen und wird von zahlreichen Inseln gegliedert, doch es gibt auch weite offene Wasserflächen in der Seemitte. Das Wasser ist größtenteils klar und sauber. Überschüssiges Wasser fließt vom nördlichen Ende des Sees über den Fluss Pyhäjoki in den Bottnischen Meerbusen.
Hinsichtlich der Tiefenverhältnisse ist der See relativ gleichmäßig und weist keine steilen Abhänge auf. So liegt die Tiefe im weitläufigen Gebiet Isoselkä meist zwischen fünf und zehn Metern. Im Bereich Isoselkä–Munasaarenselkä befindet sich jedoch eine von Nordwest nach Südost verlaufende Rinne, in der die maximale Tiefe des Sees 27 Meter erreicht.
Blick auf den See Pyhäjärvi vom Aussichtsturm Kankimäki.
Beliebtes Angelrevier für Zander und mehr
Der See Pyhäjärvi ist regional als hervorragendes Angelgewässer bekannt, in dem vor allem beim Schleppangeln und im Winter beim Eisangeln gefischt wird. Derzeit ist Zander die beliebteste Zielfischart unter Schleppanglern, da sich die Bestände in den letzten Jahrzehnten deutlich erholt haben. Fänge über dem Mindestmaß von 45 cm sind keine Seltenheit, und auch mehrere Kilogramm schwere Exemplare kommen regelmäßig vor.
Die besten Zanderplätze befinden sich im mittleren und südlichen Teil des Sees; insbesondere die Gebiete rund um die Inseln Munasaari und Selkäsaari sind beliebte Schleppangelreviere. Im gleichen Gebiet kann auch eine Bachforelle anbeißen – dies ist allerdings vor allem bei kühleren Wassertemperaturen wahrscheinlicher.
Hinweisschilder weisen vom Hafen der Bucht Niemenlahti in Pyhäsalmi den Weg zum offenen Wasser.
Eisrisse und Barschangelei im Hochwinter
Der See Pyhäjärvi ist besonders bekannt für seine großen Barsche beim Eisangeln. Überraschenderweise ist die beste Zeit dafür der Hochwinter – im Gegensatz zu vielen anderen Seen. Dieses Phänomen lässt sich durch Risse im Eis erklären, durch die Lichtstrahlen unter das Eis dringen, wenn die Schnee- und Eisschicht am dicksten ist. Diese Lichtzonen ziehen Maränenschwärme an, die wiederum von Barschen verfolgt werden. Im Frühjahr und Herbst hingegen ist das Licht gleichmäßiger verteilt, und die Fischschwärme sind weiter verstreut. Die besten Plätze zum Eisangeln befinden sich in der Seemitte in Tiefen von etwa 6 bis 10 Metern.
Hechtbestand und Angelmöglichkeiten
Der See Pyhäjärvi verfügt außerdem über einen ausgezeichneten Hechtbestand. Besonders in den flachen nördlichen Bereichen lassen sich diese Räuber gut finden, doch sie können auch an anderen Stellen zupacken. Beim Schleppangeln mit großen Wobblern sind sogar Exemplare von zehn Kilogramm keine Seltenheit. Rund um den See gibt es mehrere gut ausgebaute Bootsrampe.
| Typ: | See |
| Fläche: | 122 km² |
| Länge: | 26 km |
| Uferlinie: | 245 km |
| Durchschnittliche Tiefe: | 6 m |
| Maximale Tiefe: | 27 m |
| Anzahl der Inseln: | 115 |
Zielfischarten: Brasse, Bachforelle, Quappe, Binnenlachs, Barsch, Hecht, Rotauge, Maräne, Zander
